Zum Inhalt springen
Werbung 18+ · Vergleich von Anbietern mit deutscher Erlaubnis · Hinweis lesen

Der Vergleich, die zugehörigen Informationen und die Angebote der folgenden Anbieter mit einer deutschen Erlaubnis nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) erfolgen nach den Grundsätzen der Transparenz und der nicht irreführenden Werbung. Alle hier aufgeführten Angebote unterliegen den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters. In den meisten Fällen gelten Angebote, Aktionen und Boni nur für Neukunden. Alle Bonusangebote nennen den höchstmöglichen Betrag; die tatsächliche Bonushöhe hängt von der Höhe der Einzahlung ab. Die vollständigen Bedingungen finden Sie auf der Website des jeweiligen Anbieters. Der Zugang zu den Websites der Anbieter ist nur ab 18 Jahren erlaubt. Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen und Hilfe unter www.bioeg.de.

Zum Vergleich

Schutzmechanismen

Verantwortungsvolles Spielen: Limits, Sperre und Hilfe

Der deutsche Rahmen enthält vier Werkzeuge, die unabhängig vom guten Vorsatz wirken. Drei davon sind eingebaut und gelten anbieterübergreifend. Das vierte wählt man selbst, und zwar an der Kasse.

Einzahlungsmaske eines Anbieters mit Limitspalte
Eine Einzahlungsmaske mit Transaktionslimits, Screenshot 2017. Der Zahlungsweg ist das vierte Werkzeug: Er bestimmt, wie sichtbar und wie begrenzt eine Ausgabe ist.

Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit

1.000 Euro pro Monat, pro Spieler, über alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis zusammengerechnet. Das ist die härteste Grenze im gesamten System, und sie ist die einzige, die man nicht selbst einstellt.

Entscheidend ist das Wort anbieterübergreifend. Wer bei drei Anbietern spielt, teilt denselben Betrag auf drei Konten auf; ein Wechsel schafft kein neues Kontingent. Geführt wird das zentral, weshalb eine Ablehnung beim zweiten Anbieter korrekt sein kann, obwohl dort noch nie eingezahlt wurde. Eine Anhebung ist vorgesehen, aber nur nach einer dokumentierten Prüfung, nicht als Häkchen in den Einstellungen.

Selbstlimits beim Anbieter

Unterhalb der gesetzlichen Grenze lassen sich eigene Limits setzen: für die Einzahlung, für den Einsatz und für die Dauer einer Sitzung. Sie sind das flexibelste Werkzeug und das am häufigsten unterschätzte.

Wichtig ist ihre Asymmetrie: Eine Senkung greift sofort, eine Anhebung erst nach einer Wartezeit. Das ist kein Schikane-Detail, sondern der eigentliche Mechanismus. Es sorgt dafür, dass eine im Spielverlauf getroffene Entscheidung nicht im Spielverlauf zurückgenommen werden kann. Wer ein Limit setzt, sollte es deshalb in einem ruhigen Moment tun und nicht nach einer Sitzung.

Die bundesweite Sperre

Der stärkste Schritt und der einzige, der nicht am einzelnen Anbieter hängt. Jeder Anbieter mit deutscher Erlaubnis ist an ein zentrales Sperrsystem angeschlossen; eine Sperre wirkt daher bei allen gleichzeitig. Sie lässt sich selbst beantragen, und sie kann auch von Dritten angeregt werden, wenn Anhaltspunkte für eine Gefährdung bestehen.

Eine Sperre ist kein Verwaltungsakt gegen den Spieler, sondern ein Werkzeug für ihn. Wer sie erwägt, sollte wissen, dass sie genau das leistet, was Selbstdisziplin an schlechten Tagen nicht leistet: Sie wirkt auch dann, wenn man es gerade anders will.

Nur ein Anbieter gleichzeitig

Der deutsche Rahmen schließt das Parallelspiel aus. Wer wechselt, wartet kurz, bis die vorherige Sitzung zentral freigegeben ist. Für den Spielerschutz ist das eine unauffällige, aber wirksame Bremse: Sie verhindert, dass sich mehrere Sitzungen überlagern und der Überblick über den Gesamteinsatz verlorengeht.

Das vierte Werkzeug: der Zahlungsweg

Dieses wählt man selbst, und es steht in keinem Gesetz. Trotzdem wirkt es, weil es bestimmt, wie sichtbar und wie begrenzt eine Ausgabe ist.

Ein Prepaid-Gutschein begrenzt den Einsatz körperlich: Was nicht auf dem Code liegt, kann nicht eingesetzt werden, kein Nachladen im Spiel, kein zweiter Griff zur Karte. Eine Debitkarte belastet das Girokonto sofort und macht die Ausgabe am selben Tag sichtbar, während eine Kreditkarte bis zur Abrechnung sammelt und den Betrag dadurch kleiner wirken lässt. Eine Zahlung direkt vom Girokonto, über Trustly, die Sofortüberweisung oder die Banküberweisung, erscheint auf demselben Kontoauszug wie Miete und Einkauf, also dort, wo ohnehin hingesehen wird.

Umgekehrt hat ein Zahlungskonto wie PayPal den besten Gesamtüberblick: Alle Zahlungen an alle Anbieter stehen dort an einer Stelle, mit Datum und Betrag, exportierbar. Das ist die ehrlichste verfügbare Sicht auf das eigene Verhalten und deutlich aussagekräftiger als die Statistik eines einzelnen Anbieters.

Wo es unabhängige Beratung gibt

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) bietet eine anonyme Telefonberatung zur Glücksspielsucht unter 0800 1 37 27 00 und Informationen auf bioeg.de. Beide Angebote sind unabhängig von Anbietern und von dieser Website.

Die Teilnahme an Glücksspielen ist erst ab 18 Jahren erlaubt. Glücksspiel kann abhängig machen.

Häufige Fragen zum Spielerschutz

Wie hoch ist das gesetzliche Einzahlungslimit?

1.000 Euro pro Monat, und zwar pro Spieler über alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis zusammen. Es wird zentral geführt und lässt sich nicht durch einen Anbieterwechsel umgehen. Eine Anhebung ist vorgesehen, aber nur nach einer dokumentierten Prüfung durch den Anbieter.

Was ist die Selbstsperre und wie weit reicht sie?

Ein bundesweites Sperrsystem, an das jeder Anbieter mit deutscher Erlaubnis angeschlossen ist. Eine Sperre wirkt deshalb bei allen erlaubten Anbietern gleichzeitig und nicht nur bei dem, bei dem sie beantragt wurde. Sie kann selbst beantragt oder von Dritten angeregt werden.

Kann ich mein Limit sofort wieder anheben?

Nein. Eine Senkung greift sofort, eine Anhebung erst nach einer Wartezeit. Diese Asymmetrie ist beabsichtigt: Sie sorgt dafür, dass eine Entscheidung im Spielverlauf nicht sofort rückgängig gemacht werden kann.

Warum kann ich nicht bei zwei Anbietern gleichzeitig spielen?

Weil der deutsche Rahmen das Parallelspiel ausschließt. Die Aktivität wird zentral geführt; nach einem Wechsel dauert die Freigabe einen Moment. Eine in dieser Zeitspanne abgelehnte Einzahlung ist kein Fehler, sondern die Regel bei der Arbeit.

Hilft die Wahl des Zahlungswegs bei der Selbstkontrolle?

Ja, mehr als man annimmt. Ein Prepaid-Gutschein begrenzt den Einsatz körperlich, eine Debitkarte macht die Belastung am selben Tag auf dem Kontoauszug sichtbar, und eine Zahlung direkt vom Girokonto steht zwischen Miete und Einkauf statt in einer separaten App. Ein Zahlungskonto bündelt dagegen alle Anbieter in einer Umsatzliste. Das ist der beste Gesamtüberblick.

Wo bekomme ich Beratung?

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) bietet eine anonyme Telefonberatung zur Glücksspielsucht unter 0800 1 37 27 00 und Informationen auf bioeg.de. Beide Angebote sind unabhängig von Anbietern und von dieser Website.

TOP
18+

18+. Glücksspiel kann süchtig machen - Hilfe finden Sie auf https://www.bioeg.de/

Anonyme & kostenlose BIÖG-Telefonberatung zur Glücksspielsucht: 0800 1 37 27 00

Verantwortungsvolles Spielen