Archiv · Hersteller · 08.02.2017
Merkur und Bally Wulff veröffentlichen 13 neue Spiele
Ein Beitrag aus dem Februar 2017. Er steht hier unverändert im Kern, weil er einen Moment festhält, der rückblickend der Anfang einer viel größeren Bewegung war.
Was im Februar 2017 gemeldet wurde
Merkur und Bally Wulff kündigten für den Jahresanfang 2017 dreizehn neue Spiele an. Es handelte sich um Automaten, die den Gästen aus den Spielstätten bereits vertraut waren und nun ihren Weg ins Netz nehmen sollten, beide Häuser gehörten schon damals zu den bekanntesten Herstellern für die deutschen Spielhallen.
Der Beitrag hielt zwei Dinge fest, die aus heutiger Sicht bemerkenswert sind. Erstens ließen sich die Titel nach der Veröffentlichung kostenlos ausprobieren, ohne Konto. Zweitens war die Bewegung selbst neu: Geräte, die für ein Gehäuse mit Tastenfeld entworfen worden waren, wurden für den Browser umgesetzt.
Was daraus geworden ist
Rückblickend war das der Anfang einer Entwicklung, die vier Jahre später ihren rechtlichen Rahmen bekam. Mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 entstand in Deutschland erstmals eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele und die Hersteller nutzten sie selbst, statt ihre Titel weiterhin an Dritte zu lizenzieren.
Die Gauselmann-Gruppe betreibt seither mit Merkur Slots einen eigenen lizenzierten Auftritt, die Schmidt-Gruppe, zu der Bally Wulff gehört, mit Löwen Play einen weiteren. Beide sind im Anbietervergleich aufgeführt, beide weisen eine Auszahlungsquote aus.
Zugleich änderte sich, was ein solches Spiel überhaupt sein darf: ein Euro Höchsteinsatz pro Runde, mindestens fünf Sekunden je Runde, kein automatisches Weiterspielen, keine Jackpots. Gerade der dritte Punkt trifft die Geräte dieser beiden Häuser hart, weil die Autostart-Funktion an ihnen Standard war und in fast jeder Beschreibung aus dieser Zeit vorkommt.
Warum dieser Beitrag sein Datum behält
Ein Archivbeitrag ist keine veraltete Version eines Testberichts, sondern eine Quelle mit Datum. Wer ihn zu einem aktuellen Text umschreibt, nimmt ihm genau das, was ihn brauchbar macht und wer ihn mit einem frischen Datum versieht, behauptet, ein Text von 2017 beschreibe die heutige Lage.
Deshalb steht hier die Meldung von damals, und daneben die Einordnung von heute. Was aus den Automaten selbst geworden ist, steht im Überblick der Merkur-Automaten und bei Bally Wulff; die Anbieter, bei denen sie heute mit deutscher Erlaubnis laufen, stehen im Merkur-Silo und im Löwen-Play-Silo.
Häufige Fragen zu diesem Archivbeitrag
Auf welchen Zeitpunkt bezieht sich dieser Beitrag?
Aus dem Februar 2017. Er ist als Archivbeitrag gekennzeichnet und beschreibt den Stand von damals; die Rahmenbedingungen für Automatenspiel in Deutschland haben sich seither grundlegend geändert.
Gelten die damaligen Aussagen heute noch?
Die Beschreibung der Spiele ja, die Rahmenbedingungen nein. Seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 gelten ein Euro Höchsteinsatz pro Runde, mindestens fünf Sekunden je Runde, kein automatisches Weiterspielen und kein Jackpot.
Wo laufen diese Automaten heute?
Bei den Herstellern selbst. Die Gauselmann-Gruppe betreibt mit Merkur Slots einen eigenen Auftritt mit deutscher Erlaubnis, die Schmidt-Gruppe mit Löwen Play einen weiteren. Beide sind im Anbietervergleich aufgeführt.
Konnte man die Spiele damals kostenlos testen?
Das war 2017 üblich und ohne Konto möglich. Heute stellen Anbieter mit deutscher Erlaubnis einen Demo-Modus bereit, sobald ein Konto besteht, ein Testlauf ganz ohne Registrierung ist dort nicht vorgesehen.
Warum steht dieser alte Beitrag noch online?
Weil er ein Datum hat und dieses Datum sein Wert ist. Ein Archivbeitrag, der zu einem aktuellen Testbericht umgeschrieben wird, verliert genau das und ein Beitrag, der mit einem frischen Datum versehen wird, behauptet etwas Falsches.